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Auf die Vergangenheit Adenaus als Johanniterstadt weist auch heute noch das häufig anzutreffende Johanniterkreuz. So z.B. an einem 1773 errichteten Fachwerkbau (heute Familienzentrum, siehe Abb.). Neben der Besichtigung der idyllischen Fachwerkhäuser lohnt sich auch ein Besuch des Zunft- und Heimatmuseums Adenau, wo man sich anschaulich und bestens über altes Brauchtum und natürlich auch über den Johanniterorden informieren kann. Der Oboedienzritter (Abb. oben links) hat seinen Namen vom lateinischen ‘oboedientia’ (Gehorsam). Von den drei monastischen Gelübden (Armut, Keuschheit, Gehorsam) muss er nur das des Gehorsams ablegen. Von den anderen beiden ist er befreit. Dafür ist er aber zu jährlichen Exerzitien verpflichtet. Er ist ein Mitglied des Ordens (Malteser) im zweiten Stand. Der Johanniterorden teilte sich nach der Reformation in Johanniter (evangelisch) und Malteser (katholisch).
Zur Lektüre über den Ritterorden in Adenau sei der Artikel von Jakob Rausch ‚Adenau - Die Johanniterstadt’ empfohlen. >>>
Über den ‚Jakobsweg Ahrtal’ informiert das Buch ‚Auf dem Jakobsweg durch das Ahrtal’. >>>
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