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Rolf Legler: Sternenstraße und Pilgerweg

 

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Rolf Legler setzt sich als Historiker, Soziologe und Kunstwissenschaftler mit den historischen Spuren auseinander, die nach Santiago führen. Dies reicht in die vorchristliche Zeit Galiziens hinein, betrachtet die Legende um das Jakobusgrab neu und führt ein dort zuvor befindliches Quellheiligtum einer Wassergottheit ins Spiel, verfolgt also die Umwandlung eines heidnischen Kultortes in einen christlichen. Der Sternenweg war mindestens seit keltischer Zeit ein Initiationsweg mit einer auffälligen Häufung von Einsiedeleien längs des spanischen Pilgerweges, wobei die Eremiten direkte Nachfahren vorchristlicher ‚weiser’ Männer waren. Wie immer es sich auch mit den tatsächlichen Vorgängen um das Grab des Jakobus verhalten mag - das Jakobusheiligtum in Galicien dürfte ein herausragender Ort der Kraft sein. Wir zitieren Legler: „Ebenfalls Merz und ihre Mitarbeiter haben auf Schulterhöhe der großen Jakobus-Figur auf dem Hochaltar, der ja genau über der Krypta steht, eine Strahlenemission von sensationeller Größenordnung, nämlich 23 000 E, gemessen. Eine solche extraordinäre Strahlung wurde bislang nur im Mithräum unter San Clemente in Rom festgestellt. Das heißt, Krypta und Hochaltar von Santiago stehen allem Anschein nach über einer blind spring von einer Strahlkraft, wie sie nirgendwo anders bislang bekannt ist.“

„Ein veritabler Geschichtskrimi“ urteilt ‚Die Welt’.

Rolf Legler, Sternenstraße und Pilgerweg. Der Jakobs-Kult von Santiago de Compostela. Wahrheit und Fälschung, 416 Seiten

 

21. April 2008