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Tierra de leyendas

Impressionen einer galicischen Pilgerreise

von Rüdiger Schneider (Text/Fotos)


Reich an Mythen und Legenden ist die Atlantikküste in der Nähe Santiagos. Da waren z.B. Iria Flavia in Nähe des heutigen Padrón, wo die Jünger des Jakobus mit dem Apostelleichnam landeten. Da war ein paar Kilometer von Finisterre entfernt das zur Strafe vom Meer verschlungene Dugium. Engel verhalfen hier zwei Jüngern des Jakobus zur Flucht, nachdem der römische Legat sie gefangen genommen hatte. Und da ist natürlich noch Muxia mit der Kirche Virxe da Barca. Hier erschien die Jungfrau Maria dem mutlosen Jakobus, der enttäuscht war von der erfolglosen Missionierung Spaniens, in einem steinernen Schiff, dessen Segel man noch heute sehen kann. Und da ist beim Cabo Finisterre der Monte del Facho, auf dem die Kelten Fruchtbarkeits- und Sonnenrituale feierten. Bernd Koldewey und Rüdiger Schneider waren zwei Wochen zu Fuß und mit dem Zelt an der Atlantikküste westlich von Santiago de Compostela unterwegs. Hier ein paar fotografische Impressionen von dieser galicischen Pilgerreise.

 

Wir verlassen Santiago westwärts.

Blick auf Corcubión

 

 

Corcubión

Auf dem Weg zum Alto de San Roque

 

 

Ohne Worte

Einsame Buchten an der Atlantikküste

 

 

Zelten am Atlantik

Der Wein wird abends gekühlt.

 

 

Morgendämmerung

An einem der einsamen Strände

 

 

Pilger am Meer

Abendstimmung

 

 

Beim Cabo Finisterre

Blick auf den Atlantik

 

 

Leuchtturm am Cabo Finisterre

Fischerboote in Finisterra

 

 

Ein Entenmuscheltaucher sichtet seinen Fang.

In der Bar ‘A Galeria’, Finisterra

 

 

Weg zwischen Eukalyptus und Kiefern

Weg bei Muxia

 

 

Hórreo, typischer galicischer Getreidespeicher

Galicische Heukutsche

 

 

Auf Steinblöcken über einen Bach

Galicische Idylle am Wegesrand

 

 

Pfad am Atlantik

Brandung bei Padris

 

 

Muxia

Muxia, Kirche ‘Virxe da barka’

 

 

Das Segel des steinernen Schiffes

‘Virxe da barka’, Innenraum

 

 

12.8.2011